Allgemeine Geschäftsbedingungen
von
Yvonne Grützmacher
- Bewusst mit dir
Bitte lies Dir diese Bedingungen aufmerksam durch, bevor Du ein Angebot, Produkt oder eine Leistung in Anspruch nimmst/kaufst.
§1 Anbieter, Geltungsbereich & Vertragsgegenstand
§3 Vertragslaufzeit & Kündigung
§5 Zahlungsbedingungen & Fälligkeit
§7 Terminbuchung, Absagen & Nichtteilnahme
§8 Leistungsumfang und Erfolgsausschluss
§9 Mitwirkungspflichten & Gesundheitsverantwortung
§11 Absage & Ausfall von Leistungen durch den Anbieter
§12 Nutzungsrechte & Urheberrecht
§14 Vertraulichkeit & Verschwiegenheit
§15 Haftung & Risikoausschluss
§16 Aufrechnung & Zurückbehaltungsrecht
§1
Anbieter, Geltungsbereich & Vertragsgegenstand
1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB" genannt)
regeln das Vertragsverhältnis zwischen
Yvonne Grützmacher
Hauptstraße 23
25524 Bekmünde
Mail: info@yvonne-bewusst-mit-dir.de
Tel: 01575 34 21012
(nachfolgend Anbieter)
und Dir (nachfolgend Kunde), in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Schrift- oder Textform zu.
(3) Der Anbieter bietet insbesondere folgende Leistungen an:
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Einzelcoachings online
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Coaching-Workshops (Gruppenangebote) vor Ort oder online
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Mentoring-Programme (mehrere Coaching-Sitzungen) online
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Yin Yoga Kurse (Gruppenangebote) vor Ort
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Yin Yoga Kurse als Online-Kurse (Live-Angebote)
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Beratungsleistungen im Bereich Coaching und persönliche Entwicklung
(4) Die Leistungen im Bereich Coaching stellen eine beratende und unterstützende Tätigkeit zur persönlichen Entwicklung, Zielerreichung und Prozessbegleitung dar. Es wird kein bestimmter Erfolg geschuldet oder garantiert. Coaching ist keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung und ersetzt diese nicht.
(5) Die Leistungen im Bereich Yin Yoga umfassen die Anleitung zu körperlichen Übungen, Atemtechniken und Entspannungseinheiten. Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Yin Yoga stellt keine medizinische, physiotherapeutische oder therapeutische Behandlung dar und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Betreuung.
(6) Kunde im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(7) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung ausgewiesenen Preise.
(8) Sofern zeitlich oder mengenmäßig begrenzte Rabatt- oder Aktionsangebote beworben werden, besteht kein Rechtsanspruch auf deren Gewährung. Der Anbieter behält sich vor, solche Angebote jederzeit zu ändern oder zu beenden, soweit dies im Rahmen des rechtlich Zulässigen erfolgt.
§2
Vertragsschluss
(1) Verträge werden ausschließlich in deutscher Sprache geschlossen. Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, dass er das 18. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Die Präsentation der Leistungen auf der Website, in sozialen Medien, in E-Mails, auf Verkaufsseiten, über Buchungsplattformen oder sonstigen Kommunikationskanälen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(3) Der Vertrag kommt zustande durch die Buchung oder Vereinbarung einer Leistung bzw. eines Termins durch den Kunden und die Annahme durch den Anbieter. Die Annahme erfolgt insbesondere durch eine ausdrückliche Bestätigung in Textform (z. B. per E-Mail), durch eine Terminbestätigung, durch Freischaltung von Zugängen zu digitalen Inhalten oder durch Beginn der Leistungserbringung.
(4) Die Buchung bzw. der Kauf von Leistungen oder Produkten (insbesondere Coaching, Yin Yoga Angebote, Online-Kurse sowie digitale Produkte) stellt ein verbindliches Vertragsangebot des Kunden dar, welches durch den Anbieter angenommen werden kann.
(5) Der Zugang zu digitalen Leistungen und Online-Angeboten setzt in der Regel die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse durch den Kunden voraus. Mit Übermittlung der E-Mail-Adresse im Rahmen der Buchung oder Anmeldung entsteht ein Vertragsverhältnis, sofern der Anbieter die Buchung annimmt oder die Leistung bereitstellt.
(6) Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden mit Vertragsschluss vom Kunden anerkannt und sind Bestandteil jedes Vertrages zwischen dem Anbieter und dem Kunden.
(7) Es gilt die jeweils zum Zeitpunkt der Buchung gültige Fassung dieser AGB.
§3
Vertragslaufzeit & Vertragsende
(1) Der Vertrag endet automatisch mit vollständiger Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen durch den Anbieter sowie der vollständigen Zahlung der hierfür geschuldeten Vergütung durch den Kunden.
(2) Soweit es sich um zeitlich befristete Programme, Mentoring oder Kursformate handelt, endet der Vertrag zusätzlich mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf. Dies gilt insbesondere für Online-Coaching-Programme (Mentoring) sowie Yin Yoga Kurse (vor Ort oder online), die als Kurseinheiten oder Kursblöcke angeboten werden.
(3) Beide Parteien sind berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
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erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB,
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nachhaltiger Störung des Vertrauensverhältnisses,
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wiederholten kurzfristigen Terminabsagen oder Nichterscheinen durch den Kunden,
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wiederholtem Zahlungsverzug oder Zahlungsverweigerung
-
unangemessenem, respektlosem oder wiederholt unfreundlichem Verhalten gegenüber dem Anbieter oder anderen Teilnehmern, insbesondere in Gruppenformaten, das den Ablauf der Zusammenarbeit oder das Miteinander erheblich beeinträchtigt.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
§4
Preise & Vergütung
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website des Anbieters (www.yvonne-bewusst-mit-dir.de), in Verkaufsunterlagen, Buchungsplattformen oder sonstigen Angebotsdarstellungen angegebenen Preise.
(2) Sämtliche angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher nicht ausgewiesen.
(3) Die Vergütung ist, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, im Voraus mit Vertragsschluss sofort zur Zahlung fällig. Der Anbieter ist berechtigt, die Vergütung entweder vor oder nach Durchführung der Leistung in Rechnung zu stellen.
(4) Sofern zeitlich oder mengenmäßig begrenzte Rabatt- oder Aktionsangebote beworben werden, gelten diese ausschließlich im jeweils angegebenen Zeitraum oder Umfang. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung solcher Rabatte oder Aktionen besteht nicht.
(5) Der Anbieter kann nach eigenem Ermessen und ohne Rechtsanspruch des Kunden eine Preisermäßigung für Personen mit nachweislich geringem Einkommen gewähren. Hierzu zählen insbesondere Studierende, Rentner:innen, Bezieher:innen von Arbeitslosengeld, Eltern im Bezug von Elterngeld sowie vergleichbare Personengruppen.
(6) Die Gewährung einer Ermäßigung erfolgt freiwillig und liegt ausschließlich im Ermessen des Anbieters. Voraussetzung ist die Vorlage eines geeigneten Nachweises über die Einkommenssituation des Kunden.
(7) Ein Anspruch auf eine Ermäßigung besteht nicht. Der Anbieter ist berechtigt, die Gewährung einer Ermäßigung ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
(8) Eine Ermäßigung wird ausschließlich für 1:1-Coachings sowie Mentoring gewährt. Für Gruppenangebote sowie Yin Yoga Kurse (vor Ort oder online) besteht kein Anspruch auf eine Ermäßigung.
§5
Zahlungsbedingungen & Fälligkeit
(1) Die Zahlung der gebuchten Leistungen erfolgt wahlweise per Rechnung (PDF), PayPal oder Sofortüberweisung sowie über weitere vom Anbieter eingesetzte Online-Zahlungssysteme.
(2) Der Rechnungsbetrag ist, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, mit Zugang der Rechnung sofort zur Zahlung fällig und innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zu begleichen.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Vergütung ganz oder teilweise im Voraus zu verlangen (Vorkasse). In diesem Fall wird der Kunde vor Vertragsschluss oder spätestens mit der Buchungsbestätigung entsprechend informiert. Eine Leistungserbringung erfolgt in diesem Fall erst nach vollständigem Zahlungseingang.
(4) Bei Mentoring-Programmen sowie vergleichbaren mehrteiligen Leistungen kann die Zahlung nach Wahl des Anbieters entweder als Vorkasse oder nach Absprache in Rechnung gestellt werden. Im Fall einer Zahlung nach Rechnungsstellung kann die erste Leistungseinheit bereits vor vollständiger Zahlung erbracht werden, sofern dies ausdrücklich vereinbart wurde.
(5) Eine Ratenzahlung ist bei höheren Beträgen ab 300 € möglich. Die Gewährung einer Ratenzahlung erfolgt freiwillig und ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem Anbieter. Ein Anspruch auf Ratenzahlung besteht nicht.
(6) Mit der schriftlichen Bestätigung einer Ratenzahlungsvereinbarung verpflichtet sich der Kunde zur vollständigen und fristgerechten Zahlung der vereinbarten Raten innerhalb des festgelegten Zeitraums.
(7) Von dieser Zahlungsregelung ausgenommen sind Leistungen und Produkte, die über Drittanbieter erworben werden. Für diese gelten ausschließlich die dort hinterlegten Zahlungsbedingungen, AGB und Datenschutzrichtlinien.
(8) Eine Zahlung der Leistungen durch Übersendung von Bargeld oder Schecks ist ausgeschlossen.
§6
Zahlungsverzug
(1) Der Kunde verpflichtet sich, den Rechnungsbetrag innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung ohne Abzug zu begleichen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
(2) Befindet sich der Kunde nach Ablauf der Zahlungsfrist im Verzug, gelten die gesetzlichen Regelungen gemäß §§ 286 ff. BGB.
(3) Während des Zahlungsverzugs ist der Anbieter berechtigt, Mahnungen zu versenden. Für jede Mahnung kann der Anbieter eine angemessene Mahngebühr zur Deckung des tatsächlichen Aufwands verlangen, soweit diese im rechtlich zulässigen Rahmen liegt. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, während eines bestehenden Zahlungsverzugs Leistungen zurückzuhalten, zu verschieben oder den Zugang zu Online-Angeboten (z. B. Online-Yoga-Kurse oder digitale Inhalte im Rahmen gebuchter Leistungen) vorübergehend zu sperren, bis alle offenen Forderungen vollständig beglichen sind.
(5) Im Falle eines anhaltenden Zahlungsverzugs trotz Mahnung ist der Anbieter berechtigt, die Forderung an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt zur Durchsetzung zu übergeben. Die hierdurch entstehenden erforderlichen Kosten hat der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu tragen.
(6) Der Anbieter behält sich vor, bei wiederholtem oder erheblichen Zahlungsverzug den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen.
§7
Terminbuchung, Absagen & Nichtteilnahme
(1) Termine für Einzelcoachings, Mentoring-Sitzungen sowie Yin Yoga Kurse (vor Ort oder online) werden verbindlich vereinbart oder über ein Buchungssystem gebucht. Mit der Buchung kommt ein verbindlicher Termin zustande.
(2) Der Leistungsumfang sowie der jeweilige Termin ergeben sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Leistungsbeschreibung des Anbieters.
(3) Eine kostenfreie Stornierung oder Umbuchung eines vereinbarten Termins ist bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin möglich. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage beim Anbieter.
(4) Bei kurzfristiger Absage (weniger als 24 Stunden vor dem Termin), verspäteter Absage oder Nichterscheinen des Kunden (No-Show) wird das vereinbarte Honorar in voller Höhe fällig, da der Termin ausschließlich für den Kunden reserviert wurde.
(5) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(6) Sollte das Honorar bereits im Voraus gezahlt worden sein, beispielsweise im Rahmen eines Mentoring-Programms oder vergleichbarer mehrteiliger Leistungen, ist der Anbieter verpflichtet, einen Ersatztermin anzubieten. Wird auch dieser Ersatztermin vom Kunden nicht wahrgenommen, erfolgt keine Rückerstattung; der Anspruch des Kunden auf diesen oder weitere Termine verfällt vollständig.
(7) Kann der Kunde in den Fällen des Absatzes (4) nachweisen, dass höhere Gewalt oder ein unvorhersehbarer persönlicher Notfall Ursache der Nichtteilnahme war, entscheidet der Anbieter nach billigem Ermessen, ob ein Ersatztermin gewährt oder der Termin als nachgeholt anerkannt wird. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.
(8) Bei Abbruch einer laufenden Coaching- oder Yoga-Einheit durch den Kunden besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Vergütung.
(9) Der Anbieter ist berechtigt, bei wiederholten kurzfristigen Absagen oder wiederholtem Nichterscheinen weitere Terminvereinbarungen abzulehnen.
(10) Bei Gruppenangeboten, insbesondere Yin Yoga Kursen vor Ort oder online sowie Coaching-Workshops, besteht kein Anspruch auf Nachholung versäumter Einheiten. Nicht wahrgenommene Termine verfallen ersatzlos, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(11) Eine Umbuchung einzelner Kurseinheiten ist nur nach vorheriger Zustimmung des Anbieters möglich.
(12) Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit oder höhere Gewalt) abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche des Kunden bestehen nicht.
§8
Leistungsumfang & Erfolgsausschluss
(1) Der Anbieter bietet insbesondere Einzelcoachings (online), Coaching-Workshops, Mentoring-Programme, Yin Yoga Kurse (vor Ort und online) sowie Beratungsleistungen im Bereich Coaching und persönliche Entwicklung an.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt der Buchung. Der Kunde hat die Möglichkeit, sich vor Abschluss des Vertrages über Inhalt, Umfang, Dauer und Rahmenbedingungen der jeweiligen Leistung zu informieren.
(3) Nicht sämtliche Leistungen sind jederzeit verfügbar. Der Anbieter behält sich vor, Angebote zeitweise oder dauerhaft zu verändern, zu ergänzen oder einzustellen. Ein Anspruch auf die dauerhafte Verfügbarkeit bestimmter Leistungen besteht nicht.
(4) Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Kunden. Der Anbieter schuldet jedoch keinen bestimmten Erfolg, kein konkretes Ergebnis und keine bestimmte Wirkung der angebotenen Leistungen.
(5) Gegenstand des Coachings, Mentorings sowie der Beratungsleistungen ist die Begleitung und Unterstützung des Kunden bei persönlichen oder beruflichen Entwicklungsprozessen. Die Umsetzung der vermittelten Inhalte und Impulse erfolgt eigenverantwortlich durch den Kunden.
(6) Die Yin Yoga Angebote dienen der Entspannung, Bewegungsförderung, Körperwahrnehmung und persönlichen Entwicklung. Auch insoweit wird kein bestimmter körperlicher, gesundheitlicher oder sonstiger Erfolg geschuldet.
(7) Coaching, Mentoring, Beratung und Yin Yoga stellen keine medizinische, psychotherapeutische, physiotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzen eine solche nicht. Diagnosen, Therapien oder Heilversprechen werden vom Anbieter nicht durchgeführt oder abgegeben.
(8) Der Kunde bleibt während der gesamten Zusammenarbeit für seine Entscheidungen, Handlungen sowie deren Folgen selbst verantwortlich.
(9) Ein Anspruch auf Leistungen, die nicht ausdrücklich Bestandteil des jeweils gebuchten Angebots sind, besteht nicht.
§9
Mitwirkungspflichten & Gesundheitsverantwortung
(1) Der Kunde verpflichtet sich, die für die Durchführung der gebuchten Leistungen erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig und vollständig zu erbringen. Hierzu gehört insbesondere die Bereitstellung wahrheitsgemäßer und vollständiger Angaben, soweit diese für die Zusammenarbeit erforderlich sind.
(2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen auf Basis der aktiven Mitarbeit des Kunden. Der Erfolg von Coaching-, Mentoring-, Beratungs- und Yin Yoga Angeboten hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung, Offenheit und aktiven Mitwirkung des Kunden ab. Der Kunde ist für die Umsetzung der vermittelten Inhalte, Impulse und Empfehlungen selbst verantwortlich.
(3) Dem Kunden ist bewusst, dass ohne sein eigenes Zutun keine nachhaltige Veränderung oder Entwicklung erreicht werden kann.
(4) Der Anbieter stellt im Rahmen der Zusammenarbeit einen geschützten Raum zur Verfügung und begleitet den Kunden individuell, achtsam und nach bestem Wissen und Gewissen in seinen Entwicklungsprozessen. Dabei unterstützt der Anbieter den Kunden mit seinen fachlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und den zur Verfügung stehenden Methoden.
(5) Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter vor Beginn der Zusammenarbeit über gesundheitliche Einschränkungen, bestehende Erkrankungen, Verletzungen, Schwangerschaften oder sonstige Umstände zu informieren, die für die Teilnahme an Yin Yoga Angeboten oder Coaching-Leistungen von Bedeutung sein können.
(6) Die Teilnahme an Yin Yoga Kursen sowie anderen bewegungsorientierten Angeboten erfolgt eigenverantwortlich. Der Kunde ist verpflichtet, seine körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen zu beachten und Übungen nur im Rahmen seiner individuellen Fähigkeiten auszuführen.
(7) Bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden, körperlichen Einschränkungen, psychischen Erkrankungen oder einer Schwangerschaft wird dem Kunden empfohlen, vor der Teilnahme an den angebotenen Leistungen ärztlichen oder fachkundigen Rat einzuholen.
(8) Der Kunde verpflichtet sich, Übungen oder sonstige Inhalte unverzüglich abzubrechen, wenn Schmerzen, Schwindel, Unwohlsein oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, und den Anbieter hierüber zu informieren.
(9) Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für gesundheitliche Beeinträchtigungen, die auf unvollständigen oder unzutreffenden Angaben des Kunden beruhen oder daraus entstehen, dass der Kunde Hinweise, Empfehlungen oder Warnungen des Anbieters nicht beachtet.
(10) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen jederzeit zu unterbrechen oder zu beenden, wenn der begründete Verdacht besteht, dass beim Kunden eine akute psychische oder körperliche Gefährdung vorliegt oder eine ärztliche oder therapeutische Abklärung erforderlich erscheint. Gleiches gilt, wenn durch das Verhalten des Kunden eine Gefährdung seiner selbst oder Dritter als wahrscheinlich angesehen werden kann.
(11) In einem solchen Fall wird dem Kunden empfohlen, professionelle medizinische, psychotherapeutische oder ärztliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein Anspruch auf Fortsetzung der Leistung besteht in diesem Fall nicht.
(12) Der Kunde trägt die volle Verantwortung für seine körperliche und psychische Gesundheit sowie für sämtliche Entscheidungen und Handlungen, die er im Zusammenhang mit den angebotenen Leistungen trifft.
§10
Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
(2) Der Kunde hat das Recht, binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen den geschlossenen Vertrag zu widerrufen.
(3) Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde vom Anbieter oder einem beauftragten Drittanbieter eine Buchungs-, Termin- oder Kaufbestätigung in Textform (z. B. per E-Mail) erhält.
(5) Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Kunde den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über seinen Entschluss informieren, den Vertrag zu widerrufen.
Anbieter:
Yvonne Grützmacher
Hauptstraße 23
25524 Bekmünde
Mail: info@yvonne-bewusst-mit-dir.de
(6) Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts.
(7) Geht ein wirksamer Widerruf beim Anbieter ein, werden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang des Widerrufs erstattet. Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(8) Wurde die Buchung oder der Kauf über einen Drittanbieter abgewickelt, ist der Widerruf gegenüber dem jeweiligen Drittanbieter zu erklären. Es gelten ergänzend dessen Widerrufsbedingungen und Geschäftsbedingungen.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei Dienstleistungen
(9) Bei Dienstleistungen, insbesondere Einzelcoachings, Mentoring, Workshops, Coaching-Gruppenangeboten sowie Yin Yoga Kursen, kann der Kunde verlangen, dass die Leistung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist beginnt.
(10) Verlangt der Kunde ausdrücklich, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist erbracht wird, und bestätigt er gleichzeitig seine Kenntnis davon, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter erlischt, erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der gebuchten Leistung.
(11) Erfolgt die Leistungserbringung auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden bereits während der Widerrufsfrist und wird die Leistung bis zum Zeitpunkt des Widerrufs nur teilweise erbracht, hat der Kunde einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen im Verhältnis zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistungen entspricht.
§11
Absage & Ausfall von Leistungen durch den Anbieter
(1) Der Anbieter ist berechtigt, Einzelcoachings, Mentoring-Sitzungen, Workshops sowie Yin Yoga Kurse (vor Ort oder online) aus wichtigen Gründen abzusagen oder zu verschieben. Wichtige Gründe sind insbesondere Krankheit, technische Störungen, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Umstände, die eine Durchführung unmöglich oder unzumutbar machen.
(2) Im Falle einer Absage durch den Anbieter hat der Kunde zunächst Anspruch auf einen Ersatztermin. Kann ein Ersatztermin nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums angeboten werden, ist der Anbieter berechtigt, die bereits geleistete Zahlung vollständig zu erstatten oder – bei noch nicht erfolgter Zahlung – von der Forderung Abstand zu nehmen.
(3) Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere Ersatz von Reise- oder sonstigen Kosten (z. B. Anfahrtskosten, Unterkunft oder Verdienstausfall), sind ausgeschlossen, soweit diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters beruhen.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, Kunden von der Teilnahme an Leistungen auszuschließen oder weitere Buchungen abzulehnen, wenn diese gegen wesentliche Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen.
(5) Ebenso kann der Anbieter Kunden von laufenden Programmen oder Leistungen ausschließen, wenn diese durch ihr Verhalten den Ablauf erheblich stören und ihr Verhalten auch nach einer entsprechenden Aufforderung nicht ändern.
(6) Ein Ausschluss kann insbesondere bei respektlosem, beleidigendem, diskriminierendem, störendem oder anderweitig unzumutbarem Verhalten erfolgen. Hierzu zählen insbesondere Beleidigungen, unangemessene Wortmeldungen, verbale oder nonverbale Gewalt, sexuelle Belästigung, strafbare Handlungen sowie sonstiges unsittliches oder erheblich störendes Verhalten.
(7) Im Falle eines berechtigten Ausschlusses des Kunden aus wichtigem Grund besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt bestehen, soweit die bis dahin erbrachten Leistungen dies rechtfertigen und der Ausschluss vom Kunden zu vertreten ist.
§12
Nutzungsrechte & Urheberrecht
(1) Sämtliche im Rahmen der Leistungen bereitgestellten Inhalte, insbesondere Konzepte, Methoden, Unterlagen, Texte, Audio- und Videoaufnahmen, Präsentationen sowie sonstige Materialien, unterliegen dem Urheberrecht des Anbieters, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten Inhalten ausschließlich zum persönlichen Gebrauch im Rahmen der gebuchten Leistung.
(3) Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung oder kommerzielle Nutzung der Inhalte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
(4) Zuwiderhandlungen können zivilrechtliche Ansprüche, insbesondere Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche, nach sich ziehen.
§13
Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden (z. B. Name, Anschrift, E-Mail-Adresse) ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
(2) Die Verarbeitung erfolgt nur, soweit dies zur Vertragsdurchführung, Abwicklung der Buchung sowie zur Kommunikation erforderlich ist.
(3) Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung notwendig ist, eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder der Kunde ausdrücklich eingewilligt hat.
(4) Der Anbieter weist darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. per E-Mail oder Videokonferenzsystemen) Sicherheitslücken aufweisen kann und ein vollständiger Schutz vor dem Zugriff Dritter nicht gewährleistet werden kann.
(5) Der Kunde hat jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über die beim Anbieter gespeicherten personenbezogenen Daten sowie ein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.
(6) Weitere Informationen zum Datenschutz sind in der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters enthalten.
§14
Vertraulichkeit & Verschwiegenheit
(1) Der Anbieter verpflichtet sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen personenbezogenen oder vertraulichen Informationen des Kunden vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben, sofern keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
(2) Der Kunde verpflichtet sich im Gegenzug, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen, Methoden, Konzepte und Inhalte des Anbieters vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.
(3) Von der Vertraulichkeit ausgenommen sind Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind oder ohne Verstoß gegen diese Vereinbarung öffentlich bekannt werden.
(4) In Gruppensettings verpflichten sich alle Teilnehmer zur Vertraulichkeit über persönliche, sensible oder private Informationen anderer Teilnehmer. Dies dient der Schaffung eines geschützten und vertrauensvollen Rahmens.
(5) Bei schwerwiegenden oder vorsätzlichen Verstößen gegen die Vertraulichkeit kann der Anbieter den Kunden von weiteren Leistungen ausschließen. Weitergehende gesetzliche Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung oder Schadensersatz, bleiben hiervon unberührt.
(6) Eine „Strafzahlung“ im rechtlichen Sinne wird nicht pauschal vereinbart; etwaige Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
(7) Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit beider Seiten gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§15
Haftung & Risikoausschluss
(1) Der Anbieter verpflichtet sich, die Inhalte seiner Leistungen mit der erforderlichen Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen zu erstellen und durchzuführen. Eine fortlaufende Anpassung, Aktualisierung oder Optimierung der Inhalte bleibt dem Anbieter vorbehalten.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte, soweit diese nicht wesentliche Vertragspflichten betreffen.
(3) Die Auswahl und Vermittlung der Inhalte erfolgt nach fachlichem Ermessen des Anbieters auf Grundlage des jeweils aktuellen Wissensstands.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen qualifizierte Dritte einzusetzen oder hinzuzuziehen, sofern dies für die Durchführung der Leistungen erforderlich oder sinnvoll ist. Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.
(5) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(6) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(7) Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn, soweit gesetzlich zulässig.
(8) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(9) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch technische Störungen, Ausfälle oder Unterbrechungen von Kommunikations- oder Online-Systemen entstehen, sofern diese nicht vom Anbieter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
§16
Aufrechnung & Zurückbehaltungsrecht
(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.
(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur geltend machen, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§17
Höhere Gewalt
(1) Höhere Gewalt liegt vor, wenn ein von außen kommendes, unvorhersehbares und auch bei Anwendung äußerster zumutbarer Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis eintritt. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen (z. B. Überschwemmungen, Erdbeben, Stürme, Brände), politische Ereignisse (z. B. Krieg, Bürgerkrieg), Pandemien, Epidemien, Seuchen sowie behördliche Anordnungen wie Quarantäne oder vergleichbare Einschränkungen.
(2) Die jeweils betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über das Vorliegen eines Ereignisses höherer Gewalt.
(3) Für die Dauer eines Ereignisses höherer Gewalt werden die vertraglichen Leistungspflichten beider Parteien ausgesetzt.
(4) Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten. Für im Voraus bezahlte, aber noch nicht erbrachte Leistungen werden die Parteien eine angemessene Lösung finden. Soweit eine Durchführung dauerhaft unmöglich ist, werden noch nicht erbrachte Leistungen anteilig erstattet.
(5) Nach Wegfall des Ereignisses höherer Gewalt wird der Vertrag grundsätzlich fortgesetzt, sofern dies möglich und zumutbar ist.
(6) Dauert das Ereignis höherer Gewalt länger als 12 Monate an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen in Textform (z. B. E-Mail oder Brief) zu kündigen.
(7) Dauert das Ereignis höherer Gewalt länger als 24 Monate, gilt der Vertrag als beendet. In diesem Fall erfolgt eine Endabrechnung über bereits erbrachte Leistungen und geleistete Zahlungen.
(8) Etwaige offene Forderungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Endabrechnung zu begleichen. Überzahlungen werden innerhalb derselben Frist erstattet.
(9) Weitergehende Ansprüche der Parteien aufgrund höherer Gewalt sind ausgeschlossen. Jede Partei trägt ihre bis dahin entstandenen eigenen Aufwendungen selbst.
§18
Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund vorliegt. Ein sachlicher Grund liegt insbesondere bei Gesetzesänderungen, Änderungen der Rechtsprechung, Anpassungen der Leistungsangebote, technischen Entwicklungen oder vergleichbaren berechtigten Interessen des Anbieters vor.
(2) Änderungen der AGB werden dem Kunden in Textform (z. B. per E-Mail) mitgeteilt.
(3) Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Der Anbieter weist den Kunden in der Änderungsmitteilung gesondert auf das Widerspruchsrecht und die Frist hin.
(4) Im Falle eines fristgerechten Widerspruchs gelten die bisherigen AGB weiter, sofern das Vertragsverhältnis fortbesteht und gesetzlich zulässig ist.
§19
Streitbeilegung / Verbraucherstreitbeilegung
(1) Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(2) Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform):
Diese kann unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ erreicht werden.
§20
Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder nachträglich unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(4) Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung tritt diejenige gesetzliche Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Regelung am nächsten kommt.
(5) Ein Unterlassen der Durchsetzung einzelner Rechte durch den Anbieter stellt keinen Verzicht auf diese Rechte dar. Der Anbieter bleibt berechtigt, seine Rechte auch zu einem späteren Zeitpunkt oder in vergleichbaren Fällen geltend zu machen.
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